Ölpreise gehen leicht zurück

Öl-Tanker

London / New York – Die Ölpreise sind nach ihrer jüngsten Stabilisierung am Freitag wieder leicht gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Februar kostete am Mittag 50,81 US-Dollar. Das waren 19 Cent weniger als am Donnerstag. Ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) kostete 48,79 Dollar und damit soviel wie am Vortag.

Für Rohstoffexperten der Commerzbank ist es nur eine Frage der Zeit, bis der Brent-Preis wieder unter die Marke von 50 Dollar falle. «So sehen Saudi-Arabien und die mit ihm verbündeten OPEC-Produzenten aus der Golfregion weiterhin keinen Anlass, die Entscheidung der OPEC von Ende November zu überdenken,» kommentierten die Experten. Das Ölkartell Opec ist tief gespalten. Grosse Produzenten wie Saudi-Arabien wollen von einer Produktionskürzung nichts wissen, obwohl die Ölpreise seit vergangenem Sommer um zwischenzeitlich mehr als 50 Prozent gefallenen sind. Andere Opec-Staaten wie Venezuela drängen dagegen auf eine Förderkürzung, weil ihnen der Preiseinbruch grosse Probleme bereitet.

Opec-Ölpreis gestiegen
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist gestiegen. Das Opec-Sekretariat meldete am Freitag, dass der Durchschnittspreis aller Ölsorten des Kartells am Donnerstag bei 45,74 US-Dollar lag. Das waren 89 Cents mehr als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der zwölf wichtigsten Sorten des Kartells. (awp/mc/upd/ps)

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