Ölpreise leicht gefallen – starker Dollar belastet

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(Bild: Edelweiss - Fotolia.com)

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New York / London / Wien – Nach deutlichen Kursgewinnen am Vortag sind die Ölpreise am Dienstag unter Druck geraten. Bis zum späten Nachmittag fiel der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai auf 36,16 US-Dollar. Das waren 40 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im April fiel um 12 Cent auf 33,63 Dollar.

Vor allem der gestiegene Dollarkurs habe die zwischenzeitlichen Gewinne zunichte gemacht, hiess es am Markt. Ein stärkerer Dollar macht Rohöl für Anleger aus anderen Währungsräumen teurer. Die Ölpreise befinden sich jedoch seit Mitte Februar in einem Aufwärtstrend. Am Montag hatte das gefallene Ölangebot der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) die Preise gestützt. Die Commerzbank-Analysten sehen eine Ursache im wichtigen Förderland Irak, das seine Produktion im kurdischen Norden des Landes vorübergehend einschränken musste.

Auch Opec-Öl günstiger
Der Preis für Opec-Rohöl ist zuletzt gesunken. Das Opec-Sekretariat meldete am Dienstag, dass der Korbpreis am Montag 30,13 US-Dollar pro Barrel betragen habe. Das waren 61 weniger als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der 13 wichtigsten Sorten des Kartells. (awp/mc/upd/ps)

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