Ölpreise tendieren uneinheitlich

Ölfässer

New York – Die Ölpreise haben am Freitag uneinheitlich tendiert. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Juli-Lieferung kostete am späten Nachmittag 103,81 US-Dollar. Das waren 3 Cent mehr als am Vortag. Ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juni kostete 95,10 Dollar und war damit 8 Cent billiger.

Der Ölpreise gerieten – nach zwischenzeitlich deutlichen Gewinnen – im Nachmittagshandel unter Druck nachdem robuste Konjunkturdaten veröffentlicht wurden. So war das Konsumklima der Universität von Michigan im Mai auf den höchsten Stand seit Juli 2007 gestiegen. Die Daten würden eher dafür sprechen, dass die US-Notenbank ihre Anleihekaufprogramm früher als bisher erwartet zurückführen könnte, sagten Händler. Auch der zu vielen Währungen gestiegene US-Dollar habe im Nachmittagshandel die Preise gedrückt. Ein höherer Dollarkurs macht Rohöl für Anleger aus anderen Währungsräumen teurer.

Der Preis für Opec-Rohöl legte zu. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel (159 Liter) am Donnerstag im Durchschnitt 100,85 US-Dollar. Das waren 1,19 Dollar mehr als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der zwölf wichtigsten Sorten des Kartells. (awp/mc/upd/pg)

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