Ölpreise ohne klare Richtung

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(Bild: Edelweiss - Fotolia.com)

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New York / London / Wien – Die Ölpreise haben sich am Montag uneinheitlich gezeigt. Am Mittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai 41,32 US-Dollar. Das waren zwölf Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im April fiel hingegen um 26 Cent auf 38,18 Dollar.

Nachdem sich die Ölpreise seit Mitte Februar deutlich von ihrem vorherigen Sinkflug erholt hatten, war am Markt zuletzt von einer leichten Korrekturbewegung die Rede. Hinzu kamen Daten des US-Dienstleisters Baker Hughes vom Freitagabend, die auf eine Stabilisierung der zuvor deutlich gefallenen Bohraktivität in den USA hindeuten und den US-Ölpreis belasten.

USA: Zahl der Bohrlöcher leicht gestiegen
In den USA war die Zahl der Ölbohrungen in der vergangenen Woche erstmals seit zwölf Wochen leicht gestiegen. Rohstoffexperten der Commerzbank relativierten aber die Daten von Baker Hughes und rieten dazu, sie nicht zu stark zu bewerten. Trotz des jüngsten Anstiegs sei die Zahl der Bohrlöcher immer noch so tief wie seit 2009 nicht mehr. Seit August habe es zudem nur zwei Wochenanstiege bei den Bohrungen gegeben, hiess es von den Commerzbank-Experten.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) stieg unterdessen. Das Opec-Sekretariat meldete am Montag, dass der Korbpreis am Freitag 36,59 US-Dollar betragen habe. Das waren 23 Cent mehr als am Donnerstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der 13 wichtigsten Sorten des Kartells. (awp/mc/upd/ps)

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