Ölpreise weiten Kursverluste aus

Ölfässer

New York – Die Ölpreise haben am Dienstag ihre Kursverluste am späten Nachmittag ausgeweitet. Die insgesamt trübe Stimmung an den Finanzmärkten lastet damit weiter auf den Ölpreisen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai kostete am späten Nachmittag 120,64 US-Dollar. Das waren 2,10 Dollar weniger als zum Handelsschluss am Montag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI fiel um 1,35 Dollar auf 101,12 Dollar.

An den Märkten wirke der enttäuschende Arbeitsmarktbericht aus den USA vom vergangenen Freitag nach, sagten Händler. Zudem hat sich Lage im Euroraum zuletzt wieder eingetrübt. Die Risikoaufschläge für italienische und spanische Staatsanleihen weiteten sich aus. Die Commerzbank verweist darüber hinaus auf ungünstigere Preisaussichten am Ölmarkt: Spekulativ ausgerichtete Finanzanleger hätten ihre Wetten auf steigende Ölpreise zuletzt deutlich reduziert, schreiben die Rohstoffexperten in einer Analyse. An den Märkten wird zudem laut Händlern ein weiterer Anstieg der US-Rohöllagerbestände erwartet.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist zuletzt gesunken. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel am Montag im Durchschnitt 120,40 US-Dollar. Das waren 75 Cent weniger mehr als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells. (awp/mc/pg)

WTI / NYMEX

Opec-Rohölpreis

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