Ölpreise gestiegen

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(Bild: Edelweiss - Fotolia.com)

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New York / London / Wien – Die Ölpreise haben am Donnerstag erneut zugelegt. Ein Barrel (etwa 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni kostete am späten Nachmittag 39,70 US-Dollar und damit 44 Cent mehr als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Mai stieg um 50 Cent auf 38,83 Dollar.

Die erneuten Kursverluste des US-Dollar stützen laut Händlern die Ölpreise. Der Eurokurs stieg zum Dollar auf den höchsten Stand seit Oktober 2015. Ein schwächerer Dollar macht Rohöl für viele Anleger attraktiver, da Rohöl in Dollar gehandelt wird.

Zunächst waren die Preise noch gefallen. Grund waren Hinweise auf eine Ausweitung der Fördermenge der Mitgliedsländer der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec). Laut dem österreichischen Forschungsunternehmen JBC ist die Ölproduktion der Opec-Länder im März gegenüber dem Vormonat von durchschnittlich 32,44 auf 32,52 Millionen Barrel pro Tag gestiegen.

Auch Opec-Öl teurer
Der Preis für Rohöl der Opec ist unterdessen gestiegen. Das Opec-Sekretariat meldete am Donnerstag, dass der Korbpreis am Mittwoch 34,91 Dollar betragen habe. Das waren 41 Cent mehr als am Dienstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der 13 wichtigsten Sorten des Kartells. (awp/mc/upd/ps)

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