Ölpreise erneut gestiegen

Ölpreis
(Foto: Pixabay)

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New York – Die Ölpreise haben am Mittwoch an die deutlichen Zugewinne der vergangenen Tage angeknüpft. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni kostete am späten Nachmittag 46,10 US-Dollar. Das waren 36 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 23 Cent auf 44,26 US-Dollar.

Am späten Vormittag war der Preis für US-Öl erstmals seit vergangenen November wieder über die Marke von 45 Dollar gestiegen. Am Nachmittag gaben die Ölpreise jedoch einen Teil ihrer Gewinne wieder ab. Die Rohöllagerbestände waren in der vergangenen Woche erneut auf einen Rekordstand gestiegen. Sie legten um 2,0 Millionen Barrel auf 540,6 Millionen Barrel zu.

Bedenkliche Parallelen zu 2015
Zuvor hatten unter anderem Aussagen der Weltbank die Ölpreise angetrieben. Das Institut hatte die Preisprognose für das laufende Jahr erhöht und einen deutlichen Rückgang der US-Fördermenge in der zweiten Jahreshälfte vorausgesagt. „Derzeit wird jede Nachricht, die für höhere Preise sprechen könnte, als Kaufargument angesehen“, hiess es in einer Einschätzung von Rohstoffexperten der Commerzbank. „Wir sehen inzwischen bedenkliche Parallelen zu 2015, als die Ölpreise bis in den Mai hinein deutlich stiegen, ehe im zweiten Halbjahr der Absturz folgte.“

Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) ist zuletzt gestiegen. Das Opec-Sekretariat meldete am Mittwoch, dass der Korbpreis am Dienstag 39,88 US-Dollar je Barrel (159 Liter) betragen habe. Das waren 48 Cent mehr als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der 13 wichtigsten Sorten des Kartells. (awp/mc/pg)

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