Ölpreise gefallen – Hoffung auf steigende Rohölförderung

Öl

Singapur – Die Ölpreise sind am Mittwoch im asiatischen Handel gefallen. Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im April kostete 112,33 US-Dollar. Das waren 73 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 62 Cent auf 104,40 Dollar.

Die Hoffnung auf höhere Rohölfördermengen drückten den Ölpreis, sagten Händler. US-Finanzminister Timothy Geithner hatte zudem am Dienstagabend auf die weltweit hohen Rohöllagerbestände hingewiesen, die bei Lieferausfällen auf den Markt gebracht werden könnten. Ein Ende der Gewalt in Libyen ist hingegen noch nicht in Sicht.

Preis für Opec-Öl deutlich gesunken
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist deutlich gesunken. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel (159 Liter) am Dienstag im Durchschnitt 109,55 US-Dollar. Das waren 2,48 Dollar weniger als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells. (awp/mc/upd/ss)

WTI / NYMEX

Opec-Korbpreis

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