Ölpreise steigen – Stimmungsaufhellung

Ölfässer

Singapur – Die Ölpreise haben am Mittwoch im Zuge einer positiveren Stimmung an den Finanzmärkten den zweiten Tag in Folge zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im September kostete gegen Mittag 118,04 US-Dollar. Das waren 98 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur August-Lieferung stieg um 91 Cent auf 98,41 Dollar.

Die Commerzbank verwies auf die Stimmungsaufhellung an den Finanzmärkten dank zuletzt guter Zahlen von der US-Berichtssaison. Zusammen mit den aufkeimenden Hoffnungen auf eine Lösung im Schuldenstreit gebe dies auch dem Ölmarkt Auftrieb.

Rückgang der US-Öllagerbestände erwartet
Händler erwarten zudem einen Rückgang bei den am Nachmittag anstehenden Daten zu den US-Öllagerbeständen. Auch wenn das Niveau der Ölreserven in den USA im langfristigen Vergleich nach wie vor hoch sei, dürfte ein Schrumpfen der Lagerbestände die Ölpreise weiter steigen lassen, sagte Rohstoffexperte Ben Westmore von der National Australia Bank.

OPEC-Rohölpreis erneut gestiegen
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist erneut gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel (159 Liter) am Dienstag im Durchschnitt 112,68 US-Dollar. Das waren 37 Cent mehr als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.  (awp/mc/pg)

WTI/NYMEX

OPEC-Korbpreis

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