Tokio-Schluss: Schwächer – Sorge um Schuldenkrisen

Japan Nikkei

Tokio – Der japanische Aktienmarkt ist nach einem langen Wochenende mit Verlusten in die Handelswoche gestartet. Für den Leitindex Nikkei 225 ging es um 0,85 Prozent auf 9.989,72 Punkte runter, der breit gefasste Topix verlor 0,65 Prozent auf 853,75 Punkte.

Börsianer verwiesen auf die Sorgen um die Verschuldungskrise in der Eurozone sowie die anhaltende Diskussion um die Schuldenobergrenze in den USA, die für eine anhaltend schlechte Stimmung an den internationalen Börsen sorgten. Da habe auch ein positiver Analystenkommentar von Goldman Sachs nicht helfen können, die ihr Ziel für den Topix-Index dank einer schneller als erwarteten Erholung der Industrie nach der Naturkatastrophe in Japan erhöht haben.

Ähnlich wie in Europa und den USA zum Wochenstart, standen auch in Tokio Finanzwerte oben auf den Verkaufslisten. Die Aktien der Mitsubishi UFJ Financial Group büssten wegen der anhaltenden Sorgen um die weltweiten Schuldenprobleme 2,54 Prozent auf 383 Yen ein und Sumitomo Mitsui Financial (SMFG) verbilligten sich um 1,27 Prozent auf 2.404 Yen.

Händler diskutierten auch die auffällige Schwäche der exportorientierten Unternehmen insbesondere aus dem Technologiesektor. Sie litten unter dem zuletzt zum US-Dollar wiedererstarkten Yen. So büssten Aktien von Canon 2,77 Prozent auf 3.680 Yen ein. Der Kamerahersteller generiere 81 Prozent seines Umsatzes im Ausland. Sony-Papiere büssten 2,48 Prozent ein.  (awp/mc/pg)


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