US-Schluss: Dow tritt auf der Stelle – Tech-Werte fester

Boerse

New York – Die Wall Street hat sich am Donnerstag weitgehend behauptet. Befürchtungen über zunehmende Spannungen zwischen China und dem Westen hätten den Kursen einen Dämpfer gegeben, hiess es. Die Aktien an der Technologiebörse Nasdaq legten hingegen zu.

Der Dow Jones Industrial stieg zunächst auf ein weiteres Rekordhoch von 31’543 Punkten, bröckelte jedoch bald ab und rutschte ins Minus. Im späten Handel erholte sich der Leitindex jedoch wieder und schloss nur 0,02 Prozent tiefer bei 31 430,70 Zählern. Der marktbreite S&P 500 gewann letztlich 0,17 Prozent auf 3916,38 Punkte. Der Nasdaq 100 stieg um 0,58 Prozent auf 13’734,35 Zähler.

In einem ersten Telefonat des neuen US-Präsidenten Joe Biden mit Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping kritisierte Biden „Pekings zwangsweise und unfaire wirtschaftliche Praktiken, die Repression in Hongkong, Menschenrechtsverletzungen in Xinjiang und zunehmend herausfordernde Aktionen in der Region, einschliesslich gegenüber Taiwan“. Zudem belastete die Nachricht, dass der Rundfunksender BBC World News aus China verbannt wurde.

Unter den Einzelwerten fielen die Aktien von Pepsico mit einem Verlust von 2,0 Prozent auf. Der Brausehersteller hatte über seine Geschäftsentwicklung im abgelaufenen Quartal berichtet. Besser erging es den Aktien von Kraft Heinz , die um 4,9 Prozent anzogen. Der Ketchupkonzern hatte im vierten Quartal die Erwartungen übertroffen.

Beim Fahrdienstvermittler Uber hingegen ging es nach vorgelegten Quartalszahlen um 3,9 Prozent abwärts. Eindeutig besser war das Feedback der Anleger beim Online-Spielespezialisten Zynga, dessen Papiere um 7,4 Prozent vorrückten. Nach unerwartet gut ausgefallenen Zahlen des Lautsprecher-Spezialisten Sonos, sprangen dessen Aktien um fast 16 Prozent auf ein Rekordhoch.

Die Aktien von Bumble starteten fulminant an der US-Technologiebörse Nasdaq. Die Papiere des Betreibers der Online-Dating-Plattformen Bumble und Badoo endeten bei knapp 70,31 US-Dollar und damit um 63 Prozent über dem Ausgabepreis von 43 Dollar.

Der Euro hielt im US-Handel sein Niveau aus dem späten europäischen Geschäft in etwa und kostete zuletzt 1,2132 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,2147 Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8233 Euro gekostet. Die Kurse von US-Staatsanleihen rutschen ab. Der Terminkontrakt für zehnjährige Treasuries (T-Note-Future) verlor 0,12 Prozent auf 136,82 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Anleihe stieg im Gegenzug auf 1,17 Prozent. (awp/mc/ps)

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