US-Eröffnung: Verluste – Fed rückt wegen Ölpreis und EZB in den Fokus
New York – Nach den Verlusten im bisherigen Wochenverlauf bleiben die US-Börsen am Donnerstag unter Druck. Weiterhin wird die Stimmung von den Entwicklungen im Nahost-Konflikt und den gestiegenen Ölpreisen belastet. Bei den Anlegern hält sich die Sorge vor einer steigenden Inflation und damit verbunden möglichen Zinserhöhungen der US-Notenbank Fed.
Dieses Mal erfasste die Verkaufswelle vor allem die Technologiewerte, unter denen sich zuletzt solche mit KI-Fantasie noch positiv abgehoben hatten.
Der technologielastige Nasdaq 100 gab nun besonders deutlich um 0,9 Prozent auf 29.169 Punkte nach. Der zuletzt stärker gefallene Dow Jones Industrial steuert mit einem Abschlag von 0,3 Prozent auf 52.216 Zähler auf seinen vierten schwachen Handelstag zu. Der marktbreite S&P 500 gab am Donnerstag ausserdem um ein halbes Prozent auf 7.601 Punkte nach.
Nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) wie erwartet den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte angehoben hat, richtet sich der Fokus der Anleger nun auf den Entscheid der Fed in der kommenden Woche. Davor werden am Freitag aber noch die US-Inflationsdaten von grosser Relevanz erwartet. Eine Indikation dafür gaben die am Donnerstag veröffentlichten Erzeugerpreise, die im August etwas stärker gestiegen sind als erwartet. (awp/mc/pg)