US-Schluss: Dow steigt um 0,1% auf 17’926 Punkte

US-Schluss: Dow steigt um 0,1% auf 17’926 Punkte

New York – Nach zwei Tagen Partylaune ist an der Wall Street am Donnerstag Ruhe eingekehrt. Der Dow Jones Industrial legte letztlich um 0,10 Prozent auf 17’926,43 Punkte zu. Mit 17 962 Punkten hatte er zwischenzeitlich erneut den höchsten Stand seit November 2015 erreicht. Für den breit gefassten S&P-500-Index ging es um 0,02 Prozent auf 2082,78 Punkte aufwärts, während der Technologiewerte-Index Nasdaq 100 bei 4554,63 Punkten prozentual unverändert schloss.

US-Aktien hatten in den vergangenen Tagen vor allem von anziehenden Ölpreisen und neuem Optimismus für Chinas Wirtschaft profitiert. Am Ölmarkt geriet der Preisanstieg nun etwas ins Stocken.

Gut unterwegs waren am Donnerstag die Anteile der Bank of America , die um 2,54 Prozent zulegten. Der Überschuss war im abgelaufenen Quartal zwar im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13 Prozent abgesackt. Damit lag das Unternehmen aber noch leicht über den Erwartungen von Analysten. Für die Papiere von Wells Fargo ging es nach Schwankungen um 0,49 Prozent abwärts. Die Grossbank hatte unter anderem wegen Pleiten in der Ölindustrie weniger verdient.

Die Anleger der Fluggesellschaft Delta hatten Grund zur Freude. Billiges Kerosin hatte der US-Fluggesellschaft zum Jahresstart zu einem Höhenflug verholfen. Der Aktienkurs legte um 0,94 Prozent zu. Die Papiere von American Airlines flogen mit plus 3,08 Prozent mit.

Übertroffen wurden sie im S&P 500 nur noch von den Papieren von Baker Hughes mit ihrem Anstieg um 4,55 Prozent. Einem Bericht zufolge verhandelt die Erdöl-Service-Gesellschaft mit der Carlyle Group über den Verkauf von Geschäftsanteilen. Damit sollen Forderungen der Regulierer im Zusammenhang mit der Fusion von Baker und Halliburton erfüllt werden.

Für die Papiere des Festplattenherstellers Seagate ging es um über 20 Prozent abwärts – der grösste Verlust seit sieben Jahren. Die Eckdaten zum dritten Geschäftsquartal hatten die Markterwartungen verfehlt.

Der Kurs des Euro hat sich nach seinem jüngsten Rutsch im Bereich von 1,1250 Dollar etwas stabilisiert. Am Dienstag war er noch mit 1,1464 Dollar auf den höchsten Stand seit vergangenen Oktober geklettert. Richtungweisende zehnjährige Anleihen sanken um 7/32 Punkte auf 98 16/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,787 Prozent. (awp/mc/upd/ps)

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