USA: Empire-State-Index steigt stärker als erwartet

Konjunktur USA

New York – Die Stimmung des Verarbeitenden Gewerbes im US-Bundesstaat New York hat sich im Februar stärker als erwartet aufgehellt. Der Empire-State-Index sei von 13,5 Punkten im Vormonat auf 19,5 Punkte gestiegen, teilte die regionale Vertretung der US-Notenbank am Mittwoch in New York mit. Dies ist der höchste Stand seit mehr als einem Jahr.

Volkswirte hatten mit einem Anstieg auf 15,0 Punkte gerechnet. Der Empire-State-Index misst die Geschäftstätigkeit des produzierenden Gewerbes im Staat New York. Ein Indexstand unter Null deutet einen Rückgang der Aktivität an.

US-Industrieproduktion stagniert im Januar
In den USA ist die Industrieproduktion im Januar überraschend nicht gestiegen. Im Monatsvergleich sei die Produktion unverändert geblieben, teilte die US-Notenbank am Mittwoch in Washington mit. Volkswirte hatten hingegen mit einem Anstieg um 0,7 Prozent gerechnet. Im Vormonat war die Produktion hingegen um aufwärtsrevidierte 1,0 Prozent gestiegen. In einer Erstschätzung war lediglich ein Anstieg um 0,4 Prozent ermittelt worden. Die Kapazitätsauslastung fiel von revidiert 78,6 (zuvor: 78,1) auf 78,5 Prozent.

NAHB-Wohnungsmarktindex steigt überraschend deutlich
In den USA hat sich die Stimmung unter Häuserbauern im Februar überraschend deutlich aufgehellt. Der NAHB-Hausmarktindex sei von 25 Punkten im Vormonat auf 29 Zähler gestiegen, teilte die National Association of Homebuilders (NAHB) am Mittwoch in Washington mit. Es ist der fünfte Anstieg in Folge. Volkswirte hatten mit einem Anstieg auf lediglich 26 Zähler gerechnet.

Stimmungsbarometer
Der NAHB-Index ist ein Stimmungsbarometer der nationalen Organisation der Wohnungsbauunternehmen. In einer monatlichen Umfrage werden die aktuelle Lage und die Erwartungen der Branche abgefragt. Ein Wert unter 50 Punkten signalisiert, dass die Mehrheit der Häuserbauer die Bedingungen negativ beurteilt. (awp/mc/upd/ps)

Federal Reserve Bank of New York

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