USA: ISM-Index Dienste fällt überraschend

Konjunktur USA

Washington – In den USA hat sich die Stimmung der Einkaufsmanager im Dienstleistungssektor im November überraschend eingetrübt. Der entsprechende Index sei von 52,9 Punkten im Vormonat auf 52,0 Zähler gesunken, teilte das Institute for Supply Management (ISM) am Montag in Washington mit. Volkswirte hatten hingegen mit einem Anstieg auf 53,5 Punkten gerechnet.

Der ISM-Index gilt als zuverlässiger Frühindikator für die wirtschaftliche Aktivität in den USA. Indexstände von über 50 Punkten signalisieren eine wirtschaftliche Belebung, während Werte darunter auf einen Rückgang hinweisen.

Auftragseingang Industrie sinkt etwas stärker als erwartet

In den USA ist der Auftragseingang im Oktober etwas stärker als erwartet gesunken. Im Monatsvergleich seien die Neuaufträge um 0,4 Prozent gefallen, teilte das US-Handelsministerium am Montag in Washington mit. Volkswirte hatten lediglich einen Rückgang um 0,3 Prozent erwartet. Zudem wurden die Vormonatszahlen nach unten revidiert. Demnach ergab sich im September anstatt eines Zuwachses um 0,3 Prozent ein Minus um 0,1 Prozent. (awp/mc/ps)

Institute for Supply Management (ISM)

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