USA: Philly-Fed-Index bricht im August ein

Freiheitsstatue New York

Philadelphia – In den USA ist das Geschäftsklima in der Region Philadelphia im August regelrecht eingebrochen. Der entsprechende Index sei von plus 3,2 Punkten im Vormonat auf minus 30,7 Punkte gefallen, teilte die regionale Notenbank von Philadelphia am Donnerstag mit. Volkswirte hatten hingegen mit plus 2,0 Punkten gerechnet.

Der Philly-Fed-Index misst die wirtschaftliche Aktivität in der Region Philadelphia. Ein Wert über Null Punkten deutet auf eine Expansion der Wirtschaftsaktivität hin, ein Wert unter Null signalisiert einen Rückgang.

Frühindikatoren steigen im Juli stärker als erwartet
In den USA ist der Sammelindex der Frühindikatoren im Juli stärker gestiegen als von Experten erwartet worden war. Im Vergleich zum Vormonat sei der Index um 0,5 Prozent geklettert, teilte das private Forschungsinstitut Conference Board am Donnerstag in Washington mit. Volkswirte hatten hingegen nur mit einem Plus von 0,2 Prozent gerechnet. Im Vormonat war der Index um 0,3 Prozent gestiegen. Der Sammelindex setzt sich aus zehn Frühindikatoren zusammen. Dazu zählen unter anderem die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, die Neuaufträge in der Industrie, das Verbrauchervertrauen und die Baugenehmigungen.

Verkäufe bestehender Häuser sinken im Juli überraschend
In den USA sind die Verkäufe bestehender Häuser im Juli entgegen den Erwartungen von Experten gesunken. Die Zahl sei zum Vormonat um 3,5 Prozent auf 4,67 Millionen gefallen, teilte die National Association of Realtors (NAR) am Donnerstag in Washington mit. Volkswirte hatten hingegen mit einem Anstieg auf 4,90 Millionen gerechnet. Im Vormonat hatte die Zahl bei revidierten 4,84 (ursprünglich 4,77 Millionen) gelegen. (awp/mc/ps)

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