Aktienfokus: PubliGroupe nach Zahlen unter Druck

Bis gegen 10.30 Uhr büssen die PubliGroupe-Aktien 2,2% auf 366,75 CHF ein, während der Gesamtmarkt (SPI) 0,3% auf 6’428,60 Punkte verliert.


ZKB: Zeigt sich enttäuscht
Das Ergebnis sei operativ enttäuschend, schreibt Daniel Bürki von der Zürcher Kantonalbank (ZKB). Der Umsatzanstieg von 2% sei vor allem auf die neue Zusammenarbeit mit der NZZ und auf die erstmalige Konsolidierung von Cinecom zurückzuführen. Ohne diese Effekte hätte sich ein Umsatzrückgang ergeben.


Helvea: Teilt die Meinung der ZKB
Alle Divisionen waren wenig überzeugend. Vor allem das Auslandgeschäft PPN und das Schweizer Directories-Geschäft habe enttäuscht, so Bürki weiter. Gleicher Meinung ist auch Analyst Chris Burger von Helvea. Die grösste Division PubliPresse habe sich allerdings mit einem Umsatzplus von 3% und einer Bruttomargensteigerung von 6% im Rahmen der Erwartungen entwickelt.


Julius Bär: PubliGroupe bleibe farbloses Investment
Im Vergleich zu Tamedia habe PubliGroupe deutlich schwächere Resultate ausgewiesen, so Burger weiter. Es scheine, dass Tamedia stärker von der Erholung am Arbeitsmarkt profitieren könne. Als positiven Punkt erwähnt die Bank Julius Bär die Investitionen in Elektronische Medien und neue Online-Aktivitäten. PubliGroupe bleibe aber in naher Zukunft ein ziemlich farbloses Investment, schreibt das Swiss Equities Sales Team der Bank weiter. (awp/mc/ab)

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