Aldi bereits Nummer 5 des Schweizer Detailhandels

Auf der Rangliste, die am Dienstag vom Detailhandelsexperten Thomas Hochreutener in Horgen vorgestellt wurde, hat Aldi zudem die zur Coop-Gruppe gehörenden Interdiscount-Filialen, die Media-Markt-Elektrofachmärkte, die Landi-Läden sowie die Valora-Kioske überholt.


Weiter Weg in die Top3
Selbst wenn Aldi seine Umsätze weiterhin stark steigern könnte, zu den drei grössten Detailhändlern wird der deutsche Discounter in der Schweiz nicht so schnell gehören. Sowohl Manor, der Migros-Discounter Denner sowie die Migros selbst und Coop sind alle noch deutlich grösser.


Lidl mit Jahresumsatz von 220 Mio. Franken
Den Umsatz von Lidl, dem zweiten deutschen Discounter auf dem Schweizer Markt, der im Frühling 2009 seine ersten Filialen eröffnet hatte, schätzt Hochreutener für das vergangene Jahr auf 220 Mio CHF. Lidl hat mittlerweile rund 40 Filialen in der Schweiz, Ende Jahr sollen es gegen 60 sein. Hochreutener wies an der Detailhandelstagung in Horgen jedoch auf einen begrenzenden Faktor bei der Schweizer Expansion des Discounters hin. Lidl finde in der Schweiz nicht schnell genug ausreichend qualifiziertes Personal. Wäre dies anders, würde Lidl noch viel schneller wachsen.


Kleider: Manor überholt C&A
Zu Umwälzungen ist es aber nicht nur im Lebensmittelhandel gekommen, wo Aldi und Lidl inzwischen einen Marktanteil von rund 5% erreichen. Im Kleiderhandel hat Manor im vergangenen Jahr C&A überholt und nimmt hinter Branchenführer H&M den zweiten Platz ein.


270 neue Läden von internationalen Modeanbietern
Weiter angestiegen ist auch die Bedeutung internationaler Modeketten, die weiterhin viele neue Filialen in der Schweiz eröffnen. Alleine die zehn grössten internationalen Modeanbieter der Schweiz haben seit 2005 landesweit in der Schweiz beinahe 270 neue Läden eröffnet. (awp/mc/pg/26)

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