Artur P. Schmidt: Droht ein neuer Krieg ums Öl?

Von Artur P. Schmidt
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Bei Präsident G. W. Bush wusste jeder woran er war, eine manipulierte Marionette der Öl- und Rüstungs-Lobby. Bei Barack Obama wissen wir noch nicht endgültig woran wir sind, vieles spricht jedoch dafür, dass er ebenso neokonservativ ist wie der Ex-Präsident. Dass er die immense Geldvermehrung der Bankster Ben Bernanke und Timothy Geithner zulässt, zeigt, dass er es es mit dem versprochenen Wandel nicht allzu ernst nimmt. Seine tatsächliche Devise im Umgang mit der Krise lautet: «no, we can?t»! Statt die Ursachen anzugehen, versucht Obama ebenfalls nur Symptome zu behandeln. Er hat bisher nichts getan, dass alte System der Blasen-Generierung um jeden Preis zu durchbrechen. Stattdessen lässt er weiter zu, dass Dollars in riesigen Mengen gedruckt werden und nach einer weiteren deflationären Bereinigungsphase die Gefahr einer Hyperinflation immer akuter werden wird. 


Irrsinn mit System
Von einem Wandel in der Politik in den USA ist bisher ebenfalls nichts zu spüren, vielmehr wird immer mehr in alte Rituale zurückgefallen. Guantanamo existiert immer noch und die US-Truppen halten immer noch den Irak besetzt. Öl ist immer noch das alles beherrschende Thema für die US-Wirtschaft und genau aus diesem Umstand heraus hat Präsident Obama die Verteidigungsausgaben nicht gesenkt, sondern um weitere 10 % erhöht. Zwar agiert Obama höflicher, indem er seine Verbündeten scheinbar kontaktiert, jedoch ist er ebenso wie Bush nichts weiteres als ein Handlanger der US-Geopolitik. Wird diese zur Krisenüberwindung bald einen neuen Krieg in Kooperation mit Israel starten, diesmal gegen den Iran? Anstatt die US-Truppen in die USA zurückzubringen, scheinen die USA zur Wirtschaftsbelebung neben dem Entwertungskrieg des US-Dollar auch die Fronten zum Iran zu verhärten. Betrachtet man die US-Außenpolitik der letzen 100 Jahre, so dürfte den USA ein neuer Krieg zur Belebung der Wirtschaft nicht ungelegen kommen. Vergessen wir nie: Der Irrsinn der Ölkriege hat System. Schon der erste und der zweite Weltkrieg waren primär Kriege ums Öl.





Artur P. Schmidt
Der Wirtschaftskybernetiker Dr.-Ing. Artur P. Schmidt wurde in Stuttgart geboren. Er besuchte im Stadtteil Zuffenhausen das Ferdinand-Porsche-Gymnasium und machte dort das Abitur. Das Studium der Luft- und Raumfahrttechnik in Stuttgart und Berlin schloss er im Alter von 27 Jahren mit  der Bestnote im Fachgebiet Raketentechnik ab, so dass ihm von Prof. H.H. Koelle die Promotion angetragen wurde. Im Alter von 30 Jahren erhielt Artur P. Schmidt den Doktortitel für ein kybernetisches Marktanalyse-Verfahren am Beispiel der Strategischen Planung von Airbus Industries. Nach einer Beratungstätigkeit bei Anderson Consulting sowie als Leiter der Strategischen Analyse der Ruhrgas AG war Dr. Schmidt Stipendiant der Stiftung zur Förderung der systemorientierten Managementlehre und letzter Schüler von Prof. Hans Ulrich, dem Begründer des St. Galler Management-Ansatzes. Während dieser Zeit begann Dr. Schmidt seine publizistische Laufbahn, aus denen Bestseller wie «Endo-Management» und «Der Wissensnavigator» sowie Wirtschaftsbücher wie «Wohlstand_fuer_alle.com» oder «Crashonomics» hervorgingen. Sein neuestes Buch, welches im EWK-Verlag (www.ewk-verlag.de ) erschienen ist, heisst  «Unter Bankstern».

Heute ist Artur P. Schmidt Herausgeber des Online-News-Portals www.wissensnavigator.com sowie der Finanz-Portale www.bankingcockpit.com , www.wallstreetcockpit.com , www.futurescockpit.com und www.optioncockpit.com sowie Geschäftsführer der Tradercockpit GmbH (www.cockpit.li ). Dr. Schmidt ist ein gefragter Keynote-Speaker sowie Kolumnist für zahlreiche Finanzpublikationen.

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