Auch US-Hypothekenfirma First Magnus wirft das Handtuch

Dies teilte First Magnus den Kunden und den mit ihr im ganzen Land zusammenarbeitenden Hypotheken-Maklern am Freitag in einer Erklärung auf ihrer Web-Seite mit. First Magnus könnte nach US- Medienberichten vom Freitag möglicherweise ein Insolvenzverfahren beantragen.


Mehrzahl der Mitarbeiter nach Hause geschickt
First Magnus hat nach einem Bericht des «Business Journal of Phoenix» 5.000 Mitarbeiter und hat in den gesamten USA Kredite vergeben. Die Mehrzahl der Mitarbeiter soll am Donnerstag nach Hause geschickt worden sein. Trotz der Bemühungen, das normale Geschäft fortzusetzen, sei man an einem Punkt angelangt, an dem die Belegschaft erheblich reduziert werden müsse, hiess es nach Darstellung der Zeitung in einer E-Mail an die First-Magnus- Mitarbeiter. «Dies bedeutet für die meisten von ihnen, dass Donnerstag der letzte Beschäftigungstag ist», zitierte die Zeitung aus der Mitteilung.


Kollaps des sekundären Hypothekenmarktes
Das Unternehmen, das zu den grössten nicht an der Börse gehandelten amerikanischen Hypothekenanbietern gehört, begründete dies «mit dem Kollaps des sekundären Hypothekenmarktes». In anderen Worten: First Magnus konnte sich keine Mittel mehr zur Kreditvergabe beschaffen. Inzwischen haben zahlreiche US-Hypothekenbanken und -firmen angesichts der beispiellosen Finanzkrise Insolvenzverfahren beantragt oder ihre Kreditvergabe ganz eingestellt. (awp/mc/ab)

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