Bank of America verkauft Vermögensverwalter

In dem Bereich lagen den Angaben zufolge Ende Juni 165 Milliarden Dollar an Aktien und festverzinslichen Wertpapieren.


Für das Geschäft mit den von Columbia verwalteten Bareinlagen und die kurzfristig orientierte Vermögensverwaltung sei die Bank of America weiterhin auf der Suche nach Alternativen, hiess es. «Die Übernahme von Merrill Lynch gab uns die Gelegenheit, unser Geschäftsportfolio mit Blick auf die Stärkung unserer Kapitalposition zu überprüfen», sagte Finanzchef Joe Price laut Pressemitteilung. Den Aktien half die Ankündigung im schwachen Gesamtmarkt jedoch wenig. Sie verloren zuletzt 1,92 Prozent auf 16,83 Dollar.


Aktionäre in die Irre geführt?
Der Finanzkonzern steht derzeit unter Druck der Börsenaufsicht SEC und der New Yorker Staatsanwaltschaft. Er hatte nach Ansicht der SEC seine Aktionäre im Zuge der 5,8 Milliarden Dollar schweren Bonuszahlungen für Manager der übernommenen Investmentbank Merrill Lynch in die Irre geführt. Im Rahmen eines Vergleichs sollten die Vorwürfe gegen eine Zahlung von 33 Millionen Dollar fallengelassen werden. Vor zwei Wochen wies jedoch der zuständige Richter den Vergleich ab. Die Bank wehrt sich weiter gegen die Vorwürfe und forderte das zuständige Gericht auf, die Klage gegen sie abzuweisen. Das Kreditinstitut ist wegen der Übernahme von Merrill Lynch zudem auch im Visier des New Yorker Generalstaatsanwalts Andrew Cuomo.


BoA will Schutzschirm des Staates verlassen
Vor wenigen Tagen teilte die Bank of America mit, einen Schutzschirm des Staates, der sie vor Milliardenverlusten bei Wertpapieren schützen sollte, zu verlassen. Für die Garantieleistungen wird sie 425 Millionen Dollar an das Finanzministerium, die Notenbank und die Einlagensicherung bezahlen. Der Finanzkonzern war von der US-Regierung mit 45 Milliarden Dollar gestützt worden, nachdem er sich mit der Übernahme von Merrill Lynch übernommen hatte. (awp/mc/pg/31)

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