BB Medtech 2008 mit Verlust von 415,2 Mio. Franken

Der Betriebsertrag betrug 6,6 (57,6) Mio CHF. Auf der anderen Seite wird ein Betriebsaufwand von 421,7 (49,8) Mio CHF angegeben. Den Aktionären soll – wie bereits gemeldet – eine Dividende von 0,90 (0,80) CHF bezahlt werden. Das Eigenkapital (ohne eigene Aktien) belief sich auf 518 Mio CHF per 31. Dezember 2008.


Rezessionsängste und grosse Verluste
Das vergangene Jahr sei von Rezessionsängsten und grossen Verlusten an den internationalen Finanzmärkten geprägt gewesen, schreibt der Verwaltungsrat an die Aktionäre. Der Innere Wert von BB Medtech ging um 40,9% auf 45,58 CHF je Aktie zurück und habe sich parallel zum Gesamtmarkt entwickelt. Die Aktie der Gesellschaft verzeichnete einen Rückgang von 45,1% auf 40,30 CHF.


Eckpfeiler der Anlagestrategie neu definiert
BB Medtech habe nun die Eckpfeiler der Anlagestrategie neu definiert. Detaillierte, fundamentale Unternehmensanalysen und ein enger, regelmässiger Kontakt zum Management der Portfoliogesellschaften würden unverändert den Kern der Aktivitäten bilden. Das Ziel sei ein Portfolio von 10 bis 15 Beteiligungen an mittelgrossen, gut geführten Firmen aus überdurchschnittlich interessanten Segmenten der Medizintechnik, beispielsweise in der Molekulardiagnostik.


Von Medizintechnikmarkt weiterhin überzeugt
Der Verwaltungsrat von BB Medtech ist nach wie vor davon überzeugt, dass der von Demografie und Innovation getriebene Medizintechnikmarkt dem Anleger eine langfristig überdurchschnittliche Rendite ermöglicht. Von Anfang 2000 bis Ende 2008 sei eine Steigerung des Aktienkurses um 104% gelungen. «Wir sind optimistisch, für unsere Aktionäre im Jahr 2009 eine Fortsetzung dieses Trends zu erzielen», heisst es weiter.


Die wichtigsten Beteiligungen per Ende 2008 waren Qiagen (20,4% des Portfolios), Fresenius (12,8% in Vorzugsaktien; 2,8% in Stammaktien), Tecan (10,6%) und Masimo (6,6%). (awp/mc/pg/09)

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