Bear Stearns: Chef Cayne tritt ab – Schwartz interner Nachfolger

Die Bank hatte wegen der Kreditkrise im vierten Quartal den ersten Verlust ihrer Geschichte erlitten und musste Milliardenabschreibungen vornehmen. Zwei Hedge-Fonds waren spektakulär gestrauchelt. Die Aktie der Bank verlor im vergangenen Jahr mehr als die Hälfte ihres Werts.


Ein erfahrener Investmentbanker
Der neue Chef Schwartz ist ein erfahrener Investmentbanker. Der 57-Jährige arbeitet seit 1976 für Bear Stearns. Er war zuletzt Vizechef des Tagesgeschäfts.


Cayne bleibt Vorsitzender des Verwaltungsrats
Der 73-Jährige Cayne bleibt Vorsitzender des Verwaltungsrats. Intern wurde ihm vorgeworfen, sich in der Krise zu wenig um das Geschäft gekümmert zu haben. Cayne war 1993 zum Konzernchef berufen worden, seit 2001 stand er zugleich auch dem Verwaltungsrat vor.


Topmanager ausgetauscht
Im vergangenen Jahr hatten auch die US-Banken Citigroup und Merrill Lynch sowie die Schweizer UBS wegen massiver Probleme durch die Kreditkrise ihre Topmanager ausgetauscht. (awp/mc/ab)

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