BFS: Produzenten- und Importpreise steigen innert Jahresfrist

Innert Jahresfrist erhöhte sich das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten um 2,5% (Aug.: 3,1%), wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Freitag mitteilte.


Schätzungen der Ökonomen
Die von AWP befragten Ökonomen haben für den PPI (Total) gegenüber dem Vormonat mit einer Veränderung im Bereich von -0,2%/-0,4% gerechnet. Die Schätzungen für die Jahresteuerung auf Basis des PPI beliefen sich auf +2,0 bis +2,2%%.


Preiserhöhungen gegenüber dem Vormonat
Unter den Teilindizes blieb der Produzentenpreisindex im September ebenfalls stabil auf 104,7 Punkten (+2,0% gg. VJ). Preiserhöhungen gegenüber dem Vormonat registrierte man für Gemüse, Grossvieh, Schlachtkälber, Rohmilch und Fleisch (ohne Geflügelfleisch). Teurer wurden auch Armierungsstahl, Produkte aus Nichteisen-Metallen und Drahtwaren. Tiefere Preise verzeichneten dagegen laut BFS vor allem Mineralölprodukte und Schrott.


Preisrückgänge bei Erdöl- und Mineralölprodukten
Der Importpreisindex stieg im Berichtsmonat um 0,1% (+3,4% gg VJ). Höhere Preise wurden festgestellt für Gemüse, Früchte, Erdgas und Mineralschmieröle, ebenso für Edelstahl, Stahlrohre, Nichteisen-Metalle und daraus hergestellte Produkte sowie sonstige Metallwaren. Preisrückgänge gab es demgegenüber insbesondere bei Erdöl (roh) und den meisten Mineralölprodukten (Benzin, Diesel, Heizöl). Billiger wurden auch Gartenbauprodukte, Weintrauben und Fleisch (ohne Geflügelfleisch). (awp/mc/ab)

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