BP erwägt Kürzung bis Streichung der Quartals-Dividende

«Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen.» Diese Entscheidung soll am 27. Juni bekannt gegeben werden. Vor einem Jahr hatte BP für das zweite Quartal 14 US-Cent je Aktie ausgeschüttet. 


BP-Solartochter zeigt sich zuversichtlich
Das Solargeschäft von BP könnte nach Ansicht des Unternehmens von der Ölpest im Golf von Mexiko profitieren. Wenn das Umweltbewusstsein der Amerikaner steige und die US-Regierung die Klimagesetzgebung schneller ändere, sei dies ein Vorteil für BP Solar, sagte Reyad Fezzani, Chef der Tochter des britischen Ölkonzerns, der «Financial Times Deutschland» (Freitagausgabe). «Die Einführung weiterer Unterstützung für die erneuerbaren Energien in den USA dürfte einen positiven Einfluss auf unser Geschäft haben.»


Ölkatastrophe: Kosten bislang auf 37 Mrd Dollar beziffert
Unmittelbare Folgen für das Solargeschäft habe die Ölpest noch nicht. Auch gefährdeten die Kosten der Katastrophe, die Analysten derzeit auf bis zu 37 Milliarden Dollar beziffern, die Zukunft der erneuerbaren Energien im Konzern bislang nicht. «BP hat eine Bilanz, die es erlaubt, weiter in dem angekündigten Tempo in alternative Energien zu investieren», sagte Fezzani. Dies hänge allerdings von der wirtschaftlichen Entwicklung ab. Negative Imageauswirkungen angesichts der Ölpest habe es auf seine Sparte noch nicht gegeben, sie werde als getrenntes Geschäftsfeld mit eigener Marke wahrgenommen, sagte der BP-Solar-Chef. «Nach dem Unfall haben uns mehrere Kunden und Partner sogar ihre Unterstützung noch einmal bestätigt». (awp/mc/ps/06) 

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