Britische Hedge-Fonds umgehen EU-Regulierung

OGAW ist die Abkürzung für «Organismus für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren». Die Fonds dürfen nach dem Grundsatz der Risikostreuung sowohl in Aktien als auch in Derivate investieren. Die Hedge-Fonds hoffen dem Bericht zufolge, durch die Struktur einer strengeren Regulierung zu entgehen. Zudem wollen sie konservative Anleger zurückgewinnen, die wegen der Finanzkrise weniger investieren. OGAW-Fonds waren ursprünglich dazu gedacht, Kleinanlegern herkömmliche Strategien in der Vermögensverwaltung zu verkaufen.


Stärkere Öffnung
Die Produkte bieten Anlegern mehr Transparenz, einen besseren Zugang zu ihrem Geld und mehr Sicherheit bei der Bewertung des Ausfallrisikos. Mittlerweile nutzen auch Hedge-Fonds sie für ihre Strategien. Dazu müssen sie sich jedoch stärker öffnen. Nach ihrer Zulassung können OGAW-Fonds ungeachtet der regionalen Regulierung allen Anlegern in der EU verkauft werden. Dafür sind die Fonds vom Richtlinienentwurf ausgenommen, mit dem die Europäische Kommission Manager alternativer Investmentfonds stärker regulieren will. Vor allem in Grossbritannien stosse der Vorschlag auf Kritik. (awp/mc/ps05)

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