Bundesrat beantragt 213 Mio Franken für Bauvorhaben

Der Nationalrat stellte den kredit aber letzten September zurück. Kritiker hatten moniert, dass zu luxuriös geplant worden sei. Der Bund liess deshalb die Kosten neu berechnen. Dank der Prüfung kann der Kredit nun um 200’000 CHF auf 39,3 Mio CHF gesenkt werden.


Gestiegener Platzbedarf in Moskau
Das Projekt sieht vor, alle Dienststellen der Botschaft sowie die Residenz an einem einzigen Standort anzusiedeln. Dazu wird das historische Stadthaus aus dem 19. Jahrhundert, in dem die repräsentativen Empfangsräume der Botschaft untergebracht sind, mit einem U-förmigen Neubau für die Kanzlei ergänzt. Grund für das Projekt ist vor allem der gestiegene Platzbedarf in einer der wichtigsten Auslandvertretungen der Schweiz. In den um- und neugebauten Häusern soll es 100 Arbeitsplätze geben, darunter auch die des Swiss Business Hub und des Konsulats.


Zweiter BASPO-Hauptstandort
Der zweite grössere Kredit betrifft das Centro Sportivo in Tenero (CST), dem neben Magglingen zweiten Hauptstandort des Bundesamts für Sport (BASPO). Hier sollen für 23,7 Mio CHF die Unterkünfte sowie die Verpflegungs- und Sanitärbereiche komplett überholt und heutigen Anforderungen an Hygiene und Betrieb angepasst werden. Vorgesehen sind Ersatzbauten für den Zeltplatz mit seinen 600 Übernachtungsplätzen und neue Sportanlagen. Die restlichen 150 Mio CHF des Gesamtkredits stehen für Bauvorhaben zur Verfügung, die weniger als 10 Mio kosten. (awp/mc/ps/20)  

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