CH-Ausblick: Schwächer – Gewinnmitnahmen bei Finanzaktien

Dabei habe auch das schwache Jahresergebnis von Freddie Mac erneut das Aussmass der Krise verdeutlicht. Im Fokus stehen nebst den Finanzwerten aber auch Roche. Die Basler haben sich im Übernahmestreit mit dem Verwaltungsrat von Genentech geeinigt und den Angebotspreis nochmals leicht angehoben. Weiter hat Swatch die Ergebnisse für 2008 überraschend eine Woche vor der Bilanzmedienkonferenz publiziert. Im weiteren Verlauf steht noch die Zinsentscheidung der SNB an. Am Nachmittag werden zudem US-Konjunkturdaten erwartet, wobei vorallem der Einzelhandelsumsatz interessieren dürfte.


Bis um 08.20 Uhr sinkt der von Clariden Leu vorbörslich berechnete SMI um 0,62% auf 4’576,97 Punkte.


Nachdem die Finanzwerte in den letzten beiden Handelstage teilweise zweistellig zugelegt haben, werden im heutigen Handel Gewinnmitnahmen erwartet. So verlieren etwa CS 4,2%, Swiss Re um 1,7%, ZFS um 1,0% oder Swiss Life um 2,4%. UBS geben dagegen vorbörslich nur um 0,5% nach.


Auf der anderen Seite geben Roche nach dem bereinigten Übernahmestreit mit Genentech um 0,3% nach. Bereits in den vergangenen Tagen hat sich eine Einigung abgezeichnet, was die Kurse zuletzt bereits stark ansteigen liess. Als leicht negativ für das Sentiment wird die Phase-III-Studie von Rituxan zu Lupus Nephritis, einer Nierenkrankheit, bewertet. Der primäre Endpunkt wurde nicht erreicht.


Swatch (-2,2%) stehen nach Zahlen deutlicher unter Druck. Dabei sind sowohl der Gewinn als auch die Margen gesunken. Konkurrentin Richemont sinken nur um 0,4%. Zahlen gab es auch von Geberit, für die Aktien sind aber vorbörslich keine Kurse vorhanden.


Im breiten Markt haben einige Unternehmen über das abgelaufene Geschäftsjahr berichtet, allen voran der Logistikkonzern Panalpina. Aber auch Intershop, Pax-Anlage und WKB gehörten dazu. (awp/mc/ps/09)

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