CH-Eröffnung: Fester – Positive Vorgaben sorgen für gute Stimmung

Die Stimmung sei derzeit etwas besser als auch schon, hiess es in Marktkreisen. Ausgehend von den jüngsten US-Konjunkturdaten verflüchtige sich nun die Angst vor einer Rezession. Das US-BIP zum ersten Quartal zeige keine Rezession und der wichtige ISM-Index der Industrie sei nicht ins erwartete Minus gerutscht. Insgesamt verlaufe das Geschäft nach Auffahrt aber in ruhigen Bahnen.


Bis um 9.35 Uhr gewinnt der SMI 59,88 Punkte oder 0,8% auf 7’588,88 Punkten. Der gekappte, 30 Titel umfassende SLI steigt 0,93% auf 1’181,19 Punkte und der breitere SPI klettert 0,99% auf 6’356,81 Punkte.


An der Tabellenspitze zeigen sich UBS, welche um 3,9% auf 36,38 CHF vorrücken. CS (-0,5% bzw 0,30 CHF auf 57,40 CHF) haben zwar ein negatives Vorzeichen, die Titel werden aber ex Dividende (-2,50 CHF) gehandelt. Immobilien- und Finanzwerte gehörten nach dem Fed-Zinssenkungsentscheid vom Mittwoch zu den Gewinnern in den USA und in Asien. Dies stützt auch das Sentiment für die Finanztitel hierzulande.


Swiss Re (+1,2% auf 87,40 CHF) und Swiss Life (+1,4% auf 314,75 CHF) sowie ZFS (+0,9 auf 320 CHF) präsentieren sich entsprechend ebenso überdurchschnittlich gut.


Auch Richemont (+1,9% auf 64,35 CHF) und Swatch (+1,8% auf 285 CHF) stehen weit oben auf dem Kurstableau.


Adecco (Aktie +1,3% auf 62,95 CHF) legen im Vorfeld der Quartalszahlen ebenfalls zu.


Holcim (-0,7% auf 101,20 CHF) gehören dagegen neben Syngenta (-1,2% auf 305,75 CHF) zu den wenigen Werten mit Verlusten und auch Roche (-0,2% auf 172,50 CHF) und Novartis (+0,6% auf 53,00 CHF) präsentieren sich schlechter als der Gesamtmarkt.


Im SLI stehen derweil Logitech (+2,5% auf 32,48 CHF) weit oben. Am Tabellenende sind dagegen Givaudan (-1,6% auf 1’035 CHF) zu finden. Einer der Hauptkonkurrenten von Givaudan in der Aroma- und Riechstoffindustrie hat enttäuschende Quartalszahlen vorgelegt.


In der zweiten Reihe fallen Zuger KB (-2,4% bzw 90 CHF) auf. Allerdings werden die Titel ex Dividende (-130 CHF) gehandelt. Helvetia (-1,7%) und Lindt&Sprüngli (N +0,1% und PS +0,1%) werden ebenso von Dividendenzahlungen beeinflusst. Harwanne (+15,6%) verteuern sich unterdessen im Zuge der Fusionsbestrebungen. (awp/mc/gh)

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