CH: Travail.Suisse fordert bis zu 4 Prozent mehr Lohn

«Der Aufschwung ist bis anhin spurlos an den Arbeitnehmern vorbeigegangen. In den letzten drei Jahren gab’s Nullrunden», kritisierte Susanne Blank von Travail.Suisse am Montag laut Redetext vor den Medien in Bern. Angesichts exzellenter Konjunkturaussichten und voller Auftragsbücher der Unternehmen seien die Erhöhungen fällig.


Unterschiede zwischen Höchst- und Tiefstlöhnen
Heftige Kritik übt Travail.Suisse an den wachsenden Unterschieden zwischen Höchst- und Tiefstlöhnen. «Die Saläre in der Chefetage explodieren», sagte Blank. Zudem öffne sich im europäischen Vergleich die Einkommensschere in der Schweiz weiter und stärker als anderswo. Das zeigten Zahlen der OECD, der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.


Gegen individuelle Lohnerhöhungen
Travail.Suisse spricht sich klar gegen individuelle Lohnerhöhungen, Leistungslöhne und Boni aus. Diese Entlöhnungsarten würden laufend ausgebaut, doch profitiere davon meist nur das Kader. Am Aufschwung sollten aber alle teilhaben können. Generelle Lohnerhöhungen seien deshalb zu bevorzugen. (awp/mc/ab)

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