Comet-VRP bestätigt Wachstum 2010 um 15-20 Prozent

Hess bestätigt damit frühere Aussagen. Grösster Wachstumstreiber seien zurzeit die Vakuum-Kondensatoren und Matchboxen (VaCap), die primär in die Halbleiterindustrie gingen. Seit letztem Herbst wache dieser Bereich wieder stark, nämlich von 30 Mio im letzten auf mindestens 55 Mio CHF im laufenden Jahr, mit entsprechend guten Margen. «Ich bin überzeugt, dass der VaCap-Bereich in den nächsten zwei Jahren der grösste Werttreiber für die Aktionäre von Comet sein wird», so Hess. Dabei helfe nicht nur die gute Marktentwicklung. «Wir haben die Krise auch als Chance genutzt, um neue Kunden mit neuen Produkten anzusprechen. Dadurch gewinnen wir heute Marktanteile.»


Turnaround «sicher» im H2
Der Turnaround als Gesamtunternehmen werde Comet «sicher» im zweiten Halbjahr 2010 schaffen. Im Systemgeschäft werden man zwar deutliche Fortschritte machen, jedoch dieses Jahr «nicht ganz aus der Verlustzone herauskommen». Das zweite Halbjahr 2010 werde aber auch im Systemgeschäft deutlich besser ausfallen, und im nächsten Jahr werde man in allen Bereichen einen deutlichen Gewinn erzielen.


Mittelfristige Ziele werden vorläufig nicht veröffentlicht
Wohin Comet mittel- bis längerfristig hinstrebt, kann oder will Hess noch nicht genau sagen. Mittelfristige Ziele würden erst an der Investorenkonferenz im November bekannt geben. Er kündet aber bereits an: «Mit den 150 Mio Franken Umsatz vom letzten Jahr lagen wir deutlich unter unseren Zielen und Erwartungen. Eine Umsatzverdoppelung von diesem Niveau aus ist sicherlich realistisch.»


Comet weiter im Alleingang
Hess sieht für Comet weiter den Alleingang: «Wir sind überzeugt, dass Comet als selbstständige und börsenkotierte Firma für unsere Aktionäre attraktiv ist. Mit unserem Portfolio passt die Gruppe nicht in ein anderes Unternehmen.»


Neuer CEO soll im Herbst präsentiert werden
Bei der Suche nach dem neuen CEO ist das Unternehmen schon «weit im Prozess», die neue Person soll weiter im Herbst präsentiert werden. Er selbst, der zurzeit als Interims-CEO agiert, stehe nicht zur Verfügung und wolle sich danach auf sein VR-Amt konzentrieren, sagte er. (awp/mc/pg/07)

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