Computerpanne lässt Frankfurter Aktienhandel zusammenbrechen

Erst mehr als eine Stunde später gegen 10.40 Uhr lief der Betrieb nach einer Art Neustart wieder normal. Der Leitindex DAX sackte unmittelbar nach Wiederaufnahme des Handels um 20 Punkte ab. Er folgte damit in der Tendenz anderen europäischen Börsen, bei denen der Handel nicht gestoppt worden war.


Auch Leipzig und Dublin betroffen
Ursache der Panne war der fehlerhafte Start einzelner Prozesse auf einem der Server der Börse. Davon war auch der Handel der Strombörse in Leipzig und der Handel der irischen Börse in Dublin betroffen, die alle auf dem Xetra-System aufgebaut sind. Schon im September vergangenen Jahres hatte es einen einstündigen Ausfall gegeben. Damals nannte die Börse eine Netzwerkstörung als Ursache. Auf Xetra wird der allergrösste Teil des deutschen Aktienhandels getätigt. An dem Computer-System sind zahlreiche Händler und Banken auf der ganzen Welt angeschlossen. Daneben gibt es noch den Parketthandel in Frankfurt und einigen Regionalbörsen. (awp/mc/gh)

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