Danone bestätigt 2009-Prognose – Q1-Umsatz sinkt

Weder seien grosse Einbrüche noch eine starke Erholung zu erwarten. Der Kurs der Aktie notierte nach einigem Auf und Ab zuletzt mit 0,67 Prozent im Plus bei 37,38 Euro. Für die ersten drei Monate des Jahres wies Danone 3,67 Milliarden Euro Umsatz aus, was einem Rückgang von 2,3 Prozent entspricht. Belastet wurde der Konzern dabei von Währungsschwankungen, aber auch von der nachlassenden Nachfrage in Europa, insbesondere bei Wasser und Milchprodukten. Währungsbereinigt und auf gleicher Fläche zogen die Erlöse im Konzern um 1 Prozent an.


Babynahrung und medizinische Kost legen zu
Danone ist in Deutschland vor allem durch Joghurts und Quarks wie Activia, FruchtZwerge oder Obstgarten sowie die Wassermarken Evian und Volvic bekannt. In den vergangenen Jahren hat sich der Konzern zunehmend auf das Feld «Gesundheit» konzentriert. Grosse Erwartungen knüpft der Konzern in diesem Zusammenhang an medizinische Kost und Babynahrung (Milupa), die im ersten Quartal zweistellig wuchsen. Dagegen verlor die Wasser-Sparte knapp vier Prozent Umsatz. Allein in Schwellenländern wie Indonesien oder Mexiko wurde mehr Wasser verkauft. Bei den Milchprodukten fiel ein Minus von 1,2 Prozent an. Die Sparte trägt den Grossteil zum Konzernumsatz bei und soll sich laut Danone im Laufe des Jahres wieder erholen.


Warten auf Nestlé
Die Franzosen sind die ersten in der Riege der grossen europäischen Lebensmittel-Konzerne, die ihre Umsatzzahlen für das neue Jahr vorlegen. Branchenprimus Nestlé folgt nächste Woche. Der Schweizer Konzern erwartet für das Gesamtjahr bislang ein organisches Umsatzwachstum von mindestens fünf Prozent. Unilever ist Anfang Mai an der Reihe. Das britisch-niederländische Unternehmen hatte im Februar mit Verweis auf das unkalkulierbare Verhalten der Verbraucher seine Prognose für 2009 kassiert. (awp/mc/ps/11)


 

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