Dubai goes CeBIT

von Gérard Al-Fil
In der «Free Zone» Dubai Silicon Oasis (DSO) gelten hundertprozentige Steuerfreiheit, freie Kapitalrepatriierung und freie Wahl der Mitarbeiter, unabhängig von deren Nationalität. Der letzte Punkt ist wichtig für die vom chronischen Mangel an Spezialisten geplagten Firmen der Informationstechnologie. Denn ausserhalb der DSO muss jedes Unternehmen mindestens 51 Prozent der Stellen mit Einheimischen besetzen. Herzstück der noch nicht ganz fertigen «Silizium-Oase» ist der German Business Park. Der 150 Mio. Euro teure Komplex  bietet auf 82’000 Quadratmetern eine moderne Infrastruktur mit komplettem Büroservice. Hier wird der japanische Eletronikgigant Hitachi demnächst seine Mittelost-Hauptniederlassung aufschlagen. Global Player wie Dell, Alcatel-Lucent oder IBM erwarten im Mittleren Osten für 2009 Wachstumsraten von 10 bis 15 Prozent – ein krasser Gegensatz zum schrumpfenden Markt in Europa und den USA. Malek Sultan Al-Malek beziffert das jährliche IT-Marktvolumen in allen in den Golfstaaten auf 13 Mrd. Dollar.


Die Dubai Silicon Oasis stellt sich auf der weltgrössten Computer-Messe CeBit in Halle 26, Stand A60 über die volle Messelänge bis zum 8. März vor.

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