Elopak und SIG veröffentlichen Übernahmeangebot – Keine Preiserhöhung

Der Angebotspreis von 325 CHF je Aktie basiere ausschliesslich auf öffentlich zugänglichen Informationen, schreibt Elopack, die zum FERD-Konzern gehört und zusammen mit der britischen Investmentgesellschaft CVC SIG übernehmen will, in einem Communiqué vom Montag.


Ungenügende Daten geliefert
Sowohl die von SIG für die Prüfung nicht-öffentlicher Informationen zugestandene Zeit als auch die für die Unternehmensprüfung (Due Diligence) gelieferten Daten seien bislang ungenügend gewesen, erklärt Elopak. SIG hatte seine Bücher vergangenen Montag geöffnet.


Recht zur Fristverlängerung vorbehalten
Gemäss Schweizer Übernahmerecht bestehe eine Karenzfrist bis und mit 17. November. Die Angebotsfrist beginne demnach am 20. November und ende voraussichtlich am 15. Dezember, heisst es weiter. FERD/CVC behalten sich das Recht vor, diese Frist zu verlängern, insbesondere im Falle einer Angebotsänderung.


SIG Verwaltungsrat empfahl Angebot abzulehnen
Der Verwaltungsrat von SIG reagierte umgehend und empfahl den Aktionären am Montag erneut, das Angebot abzulehnen. Es spiegle weder die jüngste Wertentwicklung des Unternehmens noch die bedeutenden Wachstumsmöglichkeiten wider. Das Angebot entspreche daher nicht dem Wert von SIG. Die offerierten 325 CHF je Aktie seien eindeutig zu wenig.


Gegenangebote können unterbreitet werden
Der in die Wege geleitete Bieterprozess sei im Gange, schreibt SIG weiter. Auf der Grundlage des am Montag veröffentlichten Angebots durch FERD/CVC könnten bis zum 12. Dezember Gegenangebote unterbreitet werden. (awp/mc/ab)

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