EU-Eröffnung: Freundlich – ING an Eurostoxx-Spitze

In der ersten Stunde gewann der EuroStoxx 50 0,57 Prozent auf 2.834,25 Punkte. In Paris stieg der CAC-40-Index um 0,57 Prozent auf 3.778,76 Punkte. Der Londoner FTSE 100 kletterte 0,42 Prozent auf 5.225,51 Zähler.


Spitzenreiter im europäischen Leitindex waren ING mit einem Plus von 3,48 Prozent auf 5,805 Euro. Die Investmentbank Merrill Lynch hat die Aktien des niederländischen Finanzkonzerns auf die Auswahlliste «Europe 1 List» gesetzt. Dagegen hielten Aktien von France Telecom mit Abschlägen von 1,19 Prozent auf 16,970 Euro die rote Laterne. In London gehörten Aktien der Royal Bank of Scotland (RBS) nach den Verlusten des Vortages zu den Gewinnern und legten an der «Footsie»-Spitze 2,46 Prozent auf 31,1151 Pence zu.


Aktien von Sanofi-Aventis gewannen nach dem Bekanntwerden einer Exklusivlizenzvereinbarung 0,50 Prozent auf 52,63 Euro. Der französische Pharmakonzern hat von Alopexx Pharmaceuticals das Vermarktungsrecht an Antikörpern zur Vorbeugung und Behandlung von antibiotikaresistenten Infektionen erworben. Alopexx erhalte von Sanofi-Aventis eine Vorauszahlung (Upfront) sowie weitere Zahlungen, die an bestimmte Fortschritte gekoppelt sind, teilte Sanofi-Aventis mit. Insgesamt könnten 375 Millionen Dollar an Alopexx fliessen. In Frankreich profitierten zudem Titel von Alstom von einem Auftrag für den Technikkonzern und kletterten um 1,58 Prozent auf 48,595 Euro. Alstom soll in Slowenien für 700 Millionen Euro ein Kraftwerk bauen.


Analystenkommentare gaben neben den Aktien der ING auch weiteren Titeln Impulse. Morgan Stanley hob das Kursziel für die Titel des britischen Telekomkonzerns BT Group von 175 auf 190 Pence an und bewertet die Papiere weiter mit «Overweight». BT Group gewannen 1,21 Prozent auf 141,90 Pence.


In der Schweiz legten Zurich Financial Services (ZFS) 1,43 Prozent auf 219,80 Franken zu. Die Societe Generale hat ihr Votum für die Titel von «Hold» auf «Buy» angehoben. Novartis hingegen gewannen zwar immer noch 0,36 Prozent auf 56,20 Franken – waren damit aber weniger stark als der Swiss-Market-Index (SMI) der zeitgleich mehr als 0,70 Prozent zulegte. Beim Pharmakonzern hatte die französische Grossbank die Einschätzung von «Buy» auf «Hold» gesenkt. (awp/mc/ps/09)

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