EU-Eröffnung: Keine klare Richtung, negative Vorgaben

In Paris sank der Cac 40 um 0,19 Prozent auf 3.555,36 Punkte, der Londoner FTSE 100 lag fast unverändert mit minus 0,01 Prozent bei 5.099,85 Punkten. Die Vorgaben aus Übersee waren durchweg negativ. In New York hatte der Dow Jones 1,41 Prozent verloren, der Nikkei-225-Index in Tokio schloss mit einem Minus von 1,92 Prozent. Für Impulse sorgen könnte am Nachmittag noch das von der Uni Michigan ermittelte Verbrauchervertrauen.


Die Blicke richten sich nach Toronto, wo die Regierungschefs der acht führenden Industrienationen zum G8-Gipfel zusammengekommen sind und über Regulierungen der Finanzmärkte beraten wollen. An der Wall Street hatten Sorgen um eine weitreichende Regulierung die Finanztitel unter Druck gesetzt. Europäische Bankenwerte notierten dagegen zunächst im Plus. Die Titel der BNP Paribas gewannen 0,99 Prozent auf 46,330 Euro, die Papiere von Credit Agricole stiegen sogar um 1,52 Prozent auf 8,946 Euro. Im «Footsie» gewannen die Aktien der Royal Bank of Scotland (RBS) 1,13 Prozent auf 45,700 Pence.


Mit plus 0,12 Prozent etwas weniger zulegen konnten die Titel der Banco Santander. Eine US-Sparte der spanischen Grossbank kaufte der Citigroup Autokredite im Wert von 3,2 Milliarden US-Dollar ab. Die beiden Banken einigten sich zudem darauf, dass Santander Autokredite im Wert von 7,2 Milliarden Dollar betreuen wird, die im Besitz der Citigroup bleiben.


Um 0,45 Prozent auf 49,645 Euro nach oben ging es für die Titel von Sanofi Aventis. Der französische Pharmakonzern hat ein Lizenzabkommen mit dem US-Biotechunternehmen Metabolex für ein Diabetesmedikament geschlossen.


(awp/mc/hfu/09)

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