EU-Eröffnung: Leichter – Schwächere Vorgaben aus Übersee

Unternehmensseitig steht der Finanzsektor mit zahlreichen Quartalsberichten im Fokus. Am Markt wird aber angesichts der Sorgen um das Tempo des Wirtschaftswachstums auch besonders auf Konjunkturdaten geachtet. Auf der Tagesagenda stehen der EU-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen, Einzelhandelsumsätze der Eurozone sowie am Nachmittag in den USA der ISM-Index des Dienstleistungsgewerbes.


Aktien der Societe Generale kletterten mit plus 2,63 Prozent auf 46,590 Euro an die EuroStoxx-Spitze. Die französische Grossbank ist weiter auf dem Weg aus der Krise. Auch im zweiten Quartal erzielte die Bank einen Gewinn in Milliardenhöhe. Axa-Papiere folgten mit einem Aufschlag von 1,12 Prozent auf 14,900 Euro. Der Gewinn des zweitgrössten europäischen Versicherers sank im ersten Halbjahr nicht so stark wie befürchtet. Der Überschuss sank wegen Belastungen aus dem Verkauf des Lebensversicherungsgeschäfts in Grossbritannien.


Schwächster Wert im Leitindex war Unicredit mit minus 1,83 Prozent auf 2,1400 Euro. Die italienische Grossbank hatte am Vortag im späten Handel die Erwartungen von Analysten im zweiten Quartal weit enttäuscht.


Im „Footsie“ setzten sich Papiere der Lloyds Banking Group nach Zahlen mit plus 1,93 Prozent auf 73,3840 Pence an die Spitze. (awp/mc/ps/08)

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