EU-Eröffnung: Schwächer – London geschlossen

In Tokio schloss der Nikkei-225-Index indes 1,68 Prozent höher bei 12.878,66 Zählern. Marktbewegende Unternehmens- und Konjunkturdaten stehen nicht zur Veröffentlichung an. Für den EuroSTOXX 50 ging es zuletzt um 0,71 Prozent auf 3.288,89 Zähler abwärts. Der STOXX 50 fiel um 0,41 Prozent auf 2.856,96 Zähler. Der französische CAC-40-Index sank um 0,93 Prozent auf 4.359,48 Punkte. TOTAL gaben als einer der schwächsten Werte im EuroSTOXX 50 verloren am Montagmorgen 0,10 Prozent auf 20,77 Euro. Royal Dutch Shell gaben in Amsterdam um 0,34 Prozent auf 23,61 Euro nach.


Electricite de France (EdF) legten in Paris um 0,72 Prozent auf 57,65 Euro zu. Der britische Energieminister Malcolm Wicks hatte der «Financial Times» (Montag) gesagt, die Übernahme von British Energy durch EdF sei die plausibelste Option. Die Regierung sucht seit einigen Monaten für ihre Beteiligung von rund ein Drittel des britischen Atomstrom-Produzenten einen Käufer. Erste Gespräche mit EdF waren im Sande verlaufen.


In Zürich gaben UBS um 0,26 Prozent auf 22,80 Schweizer Franken nach. Die schweizerische Bank will «Sonntag» zufolge ihren Mitarbeitern im ersten Halbjahr vier Milliarden Schweizer Franken weniger Boni zahlen. Betroffen seien vor allem die Investmentbanker in den USA und die Mitarbeiter aus dem Asset Management. Im Schnitt der letzten Jahre habe der Bonusanteil an den Personalkosten der UBS bei etwa 50 Prozent gelegen. Ein Sprecher der UBS bestätigte: «Natürlich sind die Bonusrückstellungen geringer als vor einem Jahr. Allerdings haben wir auch die Verbuchung der Aktien geändert, die als Teil des Bonus» zugeteilt werden.»


Swiss Life verloren 0,22 Prozent auf 228,50 Franken. MLP-Chef Uwe Schroeder-Wildberg hält den Übernahmeversuch durch den Schweizer Versicherer für gescheitert. «Unsere Kapitalerhöhung war eine klare Botschaft, mit der alles gesagt ist», sagte der Chef des Finanzdienstleisters dem «Handelsblatt» (Montag). «Ein weiterer Übernahmekampf wäre hoffnungslos». Swiss Life hatte am Morgen angekündigt, keine MLP-Anteile verkaufen zu wollen. In Amsterdam legten InBev als zweitbester Wert im Amsterdam-Exchanges-Index (AEX) gestützt von einer positiven Analystenäusserung um 1,06 Prozent auf 45,92 Euro zu. Societe Generale hatte die Bewertung der Papiere des niederländischen Braukonzerns von «Sell» auf «Hold» herauf gestuft. (awp/mc/ps/11)

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