EU-Schluss: Verluste – US-Vorgaben belasten

Zudem hätten die schwachen Öl- und Metallpreise die Aktien von Ölkonzernen sowie Bergbau- und Minenwerte belastet.

Der EuroSTOXX 50 schloss mit minus 0,25 Prozent auf 4.117,76 Zähler. Der STOXX 50 , der auch Schweizer und britische Werte umfasst, zeigte sich wenig verändert mit plus 0,06 Prozent auf 3.759,55 Zähler. Der Euronext 100 verlor 0,58 Prozent auf 967,42 Punkte. Für den französischen Leitindex CAC 40 ging es um 0,65 Prozent auf 5.574,56 Zähler nach unten. Der britische Leitindex FTSE 100 verlor 0,51 Prozent auf 6.287,00 Punkte.

Zu den Gewinnern gehörten Telekommunikationswerte. Händler verwiesen auf Umschichtungen in den Sektor als defensive Anlage. Nach der unterdurchschnittlichen Entwicklung im vergangenen Jahr könnten diese Aktien
2007 zu den Gewinnern gehören, hiess es. Deutsche Telekom stiegen an der EuroSTOXX-50-Spitze um 2,70 Prozent auf 14,45 Euro. Telecom Italia gewannen 1,42 Prozent auf 2,36 Euro. France Telecom verteuerten sich um 1,40 Prozent auf 21,68 Euro. In London kletterten Papiere der BT Group um 2,65 Prozent auf 319,25 Pence.

Papiere des Bau- und Installationszulieferers Wolseley profitierten von vagen Übernahmegerüchten, in denen der französische Konkurrent Saint Gobain ins Spiel gebracht wurde. Wolseley stiegen um 2,14 Prozent auf 1.290 Pence. Händler zeigten sich allerdings kritisch gegenüber den Spekulationen. Next-Titel legten nach Anhebung der Geschäftsjahresprognose 2006/07 für den Vorsteuergewinn um 0,40 Prozent auf 1,856 Pence zu. Der Gewinn dürfte mit 463 bis 473 Millionen Pfund leicht über der durchschnittlichen Marktprognose liegen, hiess es vom Unternehmen.

Auf der Verliererseite standen angesichts des deutlich rückläufigen Ölpreises die Titel von Ölkonzernen. So gaben TOTAL um 2,02 Prozent auf 53,45 Euro nach. Eni verloren 1,06 Prozent auf 25,21 Euro. An der Londoner Börse fielen Cairn
Energy
um 4,72 Prozent auf 1.715,00 Pence. Aktien der BG Group gaben um 2,95 Prozent auf 674,00 Pence nach.

Wegen schwächerer Rohstoffnotierungen standen auch Bergbau- und Minenwerte unter Druck. Im „Footsie“ verloren Kazakhmys 4,32 Prozent auf 1.040,00 Pence. Rio Tinto gaben um 4,03 Prozent auf 2.546,00 Pence nach. Antofagasta verbilligten sich um 3,89 Prozent auf 469,00 Pence. (awp/mc/th)

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