EU-Verlauf: Leichter – Gewinnmitnahmen belasten

Der Londoner FTSE 100 gab um 1,10 Prozent auf 4.588,01 Zähler ab. Der französische CAC-40-Index sank um 0,11 Prozent auf 3.392,61 Zähler.


In Paris kletterten Sodexo nach einem sehr festen Start noch um 0,02 Prozent auf 40,865 Euro. Das französische Catering- und Serviceunternehmen hatte nach einem Umsatzsanstieg von 5,6 Prozent im ersten Geschäftsquartal seine Ziele für das Gesamtjahr bekräftigt. Der Konzern will weiterhin einen operativen Gewinn von 730 bis 760 Millionen Euro einfahren.


In London legten easyJet um 3,98 Prozent auf 293,750 Pence zu. Der britische Billigflieger hatte im Dezember die Auslastung von 78,9 auf 82,3 Prozent gesteigert. Die Zahl der Passagiere kletterte im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 7,3 Prozent. Marks & Spencer stiegen trotz schlechter Umsatzzahlen um 6,70 Prozent auf 254,75 Pence. Die angekündigten Sparmassnahmen des britischen Einzelhändlers würden vom Markt begrüsst, sagten Händler. Das Unternehmen streicht nach der schlechtesten Umsatzentwicklung seit einem Jahrzehnt etwa 1.230 Stellen. Im dritten Geschäftsquartal waren die Erlöse auf vergleichbarer Fläche im Heimatland um 7,1 Prozent gesunken.


Rohstofftitel gehörten angesichts neuer Hiobsbotschaften vom führenden US-Aluminiumkonzern Alcoa zu den schwächsten Werten. Das Unternehmen streicht wegen der globalen wirtschaftlichen Talfahrt weltweit 13.500 Stellen, verkauft vier Randsparten und fährt zudem die Produktion weiter drastisch zurück. BHP Billiton verloren 3,52 Prozent auf 1.399,00 Pence. Rio Tinto gaben 2,02 Prozent auf 1.888,00 Pence nach. Vedanta sackten ebenfalls um 2,02 Prozent auf 774,00 Pence ab.


BP verloren belastet von Gerüchten 3,74 Prozent auf 533,75 Pence. Händlern zufolge kursieren Gerüchte am Markt, das Unternehmen werde seine eigenen Prognosen kappen.


Analystenäusserungen sorgten bei einzelnen Werten für Bewegung. So gaben Volvo 2,00 Prozent auf 44,10 Schwedische Kronen ab. UBS hatte die Einstufung für die Papiere des schwedischen Lastwagenhersteller von «Neutral» auf «Sell» gesenkt. Accor verloren 4,46 Prozent auf 33,775 Euro. Morgan Stanley hatte die Einstufung für die französische Hotelkette von «Overweight» auf «Equal-Weight» gesenkt. Man Group gaben 2,96 Prozent auf 278,50 Pence ab, nachdem UBS die Titel von «Buy» auf «Sell» gesenkt hatte. (awp/mc/ps/16)

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