EU-Wirtschaft wächst im 3. Quartal um 0,4 Prozent

Auf Jahressicht stieg die Wirtschaftsleistung um 1,9 Prozent. Auch hier wurde die Erstschätzung bestätigt. Damit hat die Euroraum-Wirtschaft nach einem starken Wachstum von 1,0 Prozent im zweiten Quartal etwas an Fahrt verloren. Gestützt wurde das Wachstum im dritten Quartal vom privaten Konsum, der um 0,3 Prozent zunahm. Im zweiten Quartal hatte der Zuwachs bei 0,2 Prozent gelegen. Die Anlageinvestitionen der Unternehmen stagnierten indes, während sie im zweiten Quartal noch deutlich um 1,7 Prozent gewachsen waren. Auch die Ausfuhren legten zuletzt deutlich schwächer als im zweiten Quartal zu, ebenso die Importe.


Erzeugerpreise steigen im Oktober etwas stärker als erwartet
Die Erzeugerpreise in der Eurozone sind im Oktober etwas stärker als erwartet gestiegen. Auf Monatssicht habe sich das Preisniveau um 0,4 Prozent erhöht, teilte die europäische Statistikbehörde Eurostat am Donnerstag in Luxemburg mit. Ökonomen hatten im Schnitt ein Plus von 0,3 Prozent erwartet. Im Vormonat war das Preisniveau um 0,3 Prozent gestiegen. Im Jahresvergleich erhöhte sich das Preisniveau im Oktober um 4,4 Prozent, nach einem Plus von revidiert 4,3 Prozent im Vormonat. Die Erzeugerpreise beeinflussen die allgemeine Teuerung zwar nicht direkt, schlagen aber erfahrungsgemäss mit einiger Verzögerung zumindest teilweise auf die Verbraucherpreise durch. (awp/mc/gh/14)

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