Euro leicht gesunken

Zugleich ist es der höchste jemals verzeichnete Fehlbetrag in einem einzelnen Monat. Im frühen Handel kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,2730 Dollar, nachdem sie am späten Vorabend um mehr als drei Cent zugelegt hatte und über die Marke von 1,28 Dollar gestiegen war.


Keine konjunkturelle Wende zum Besseren
Die US-Einzelhandelsumsätze werden im Umfeld schwacher Daten beim Automobilabsatz und zuletzt rückläufiger Umsätze bei den Einzelhandelsketten keine Wende zum Besseren nehmen. Die Wirkung geplanter Massnahmen wie Zahlungen an Arbeitslose, Steuererleichterungen für die Bezieher niedriger Einkommen und die Entlastung von überschuldeten Hausbesitzern werden nach ihrer Umsetzung erst im Jahr 2009 erste Erfolge zeigen können. Die in der Tendenz sinkende Inflation wird die Erwartung weiterer EZB-Leitzinssenkungen bekräftigen. Der Abwärtsdruck auf die Gesamtinflation wird durch den Rückgang der Benzin- und Heizölpreise im Oktober verstärkt. Die Lebensmittelpreise sinken derzeit ebenfalls, was sich in sinkenden EU-Verbraucherpreisen niederschlagen wird. Da der Erdölpreis in den letzten zwei Monaten fast 20% gesunken ist und der US-Dollar aufgewertet hat, werden die US-Importpreise weiter nachgeben. (FXdirekt/mc/gh)


 

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