Euro nähert sich 1,47 US-Dollar – Experte: Nur Verschnaufpause

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag auf 1,4761 (Donnerstag: 1,4738) Dollar fest gesetzt. Der Dollar kostete damit 0,6775 (0,6785) Euro.


US-Einkaufsmanagerindex belastet Euro
Der am Nachmittag veröffentlichte US-Einkaufsmanagerindex für die Region Chicago habe den Euro belastet, sagte Devisenexperte Rainer Sartoris von HSBC Trinkaus & Burkhardt. Der Index war überraschend von 49,7 Punkten im Vormonat auf 52,9 Zähler geklettert. Analysten hatten hingegen mit einem Verharren auf dem Vormonatswert gerechnet.


Euro-freundlicher Trend hält an
Der übergeordnete Euro-freundliche Trend halte aber an, sagte Sartoris. Kurzfristig könne die Gemeinschaftswährung aber bis auf 1,46 Dollar oder sogar 1,44 Dollar fallen. Dabei handele es sich aber nur um eine Verschnaufpause, nachdem der Euro vor einer Woche mit 1,4966 Dollar einen Rekordstand erreicht hatte.


Andere wichtige Währungen
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,71455 (0,71475) britische Pfund, 163,43 (162,26) japanische Yen und auf 1,6541 (1,6505) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 783,50 (794,50) Dollar gefixt. (awp/mc/ab)

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