Euro pendelt nach Berg- und Talfahrt bei 1,46 Dollar

«Der Euro wurde heute hin- und hergerissen von neuen Konjunkturdaten», sagte Devisenexperte Christian Melzer von der DekaBank. Zunächst sei die europäische Währung am Vormittag von überraschend guten Zahlen vom deutschen Arbeitsmarkt beflügelt worden. «Der deutsche Arbeitsmarkt zeigt sich trotz Wirtschaftskrise erstaunlich robust», sagte Melzer. Am Nachmittag hätten dann aber robuste Daten aus den USA den Dollar gestützt.


US-Wirtschaft stabilisiert sich
Nach Zahlen des US-Handelsministeriums war die amerikanische Wirtschaft im zweiten Quartal auf das Jahr hochgerechnet um nur noch 0,7 Prozent geschrumpft. «Dies zeigt, dass sich die Wirtschaft in den USA zusehends stabilisiert», so Melzer. Nachdem die US-Wirtschaft nun vier Quartale in Folge geschrumpft ist, rechnen Experten ab dem dritten Quartal wieder mit positiven Wachstumsraten.


Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,90930 (0,91180) britische Pfund , 131,07 (130,91) japanische Yen und 1,5078 (1,5124) Schweizer Franken festgelegt. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 995,75 (989,50) Dollar gefixt. Der Kilobarren kostete 22.075 (22.025) Euro. (awp/mc/pg/30)

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