Euro pendelt sich bei 1,39 Dollar ein

«Mit dem unerwartet moderaten Anstieg der Verbraucherpreise in den USA ist die Zinserhöhungsphantasie etwas aus dem Markt gewichen», sagte HSBC Trinkaus-Experte Rainer Sartoris. Nach Angaben des US-Arbeitsministeriums kletterten die Verbraucherpreise auf Monatssicht um 0,l Prozent. Experten hatten mit einem Plus von 0,3 Prozent gerechnet. Auf Jahressicht sanken die Verbraucherpreise um 1,3 Prozent. Dies ist der stärkste Rückgang seit 1950. Ein Rückgang des Preisniveaus bleibe vor diesem Hintergrund bei den Währungshütern noch die etwas grössere Furcht, sagte Sartoris.


Harte Fakten zur Erholung der US-Industrie fehlen
Bereits am Vortag hatten enttäuschende Daten zur US-Industrieproduktion Hoffnungen auf ein rasches Ende der konjunkturellen Talfahrt enttäuscht. In der US-Industrie fehlten weiterhin harte Fakten dafür, dass sich eine Besserung einstelle. Aus Sicht von Sartoris hat sich mit den jüngsten Konjunkturdaten die zuvor überzogen Aufschwung-Euphorie etwas normalisiert. Eine Zinserhöhung in den USA sei damit wieder etwas weiter in die Ferne gerückt.


Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85220 (0,84370) britische Pfund , 133,28 (134,78) japanische Yen und 1,5096 (1,5070) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 930,50 (934,00) Dollar gefixt. Der Kilobarren kostete 21.585 (21.680) Euro. (awp/mc/pg/28)

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