Euro prallt erneut an Marke von 1,29 Dollar ab

Die EZB hatte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,2880 Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7764 Euro. „Insgesamt ist der Handel heute recht ruhig verlaufen“, sagte Devisenexperte Özgür Atasever vom Bankhaus Metzler. Profitiert habe der Euro zunächst von einer erfolgreich verlaufenen Auktion zehnjähriger deutscher Staatsanleihen. Trotz einer vergleichsweise geringen Rendite trafen die Staatspapiere auf eine ordentliche Nachfrage. Zudem waren die Renditen von Staatsanleihen angeschlagener Euro-Länder wie Spanien und Irland weiter rückläufig. Für den von der Schuldenkrise gebeutelten Euroraum gilt dies als positives Zeichen.


Aktienmärkte lösen Gegenbewegung aus
Die Gegenbewegung am Nachmittag erklärte Atasever einerseits mit Impulsen von den Aktienmärkten. So waren die deutschen Aktien nach einer schwachen Eröffnung der US-Börse deutlich ins Minus gedreht. „Das hat den Euro etwas belastet.“ Zudem habe es die Gemeinschaftswährung zum wiederholten Male nicht geschafft, die Marke von 1,29 Dollar nachhaltig zu übersteigen.


Referenzkurse
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,82330 (0,82300) britische Pfund , 109,93 (109,66) japanische Yen und 1,3423 (1,3411) Schweizer Franken fest. Der Preis für eine Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1.218,00 (1.226,00) Dollar gefixt. Der Kilobarren Gold kostete 30.240,00 (30.320,00) Euro. (awp/mc/ps/26)

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