Euro stabilisiert sich über 1,27 Dollar

Der Dollar kostete damit 0,7872 Euro. Im späten Freitaghandel ist der Euro nach der Veröffentlichung eines Interviews mit Bundesbank-Chef Axel Weber noch zeitweise bis auf 1,2665 Dollar abgerutscht.


„Der Euro hat sich zu Beginn der Woche in einem ruhigen Handel konsolidieren können“, beschrieb Devisenexpertin Antje Praefcke von der Commerzbank die Lage an den Devisenmärkten. Insgesamt habe sich die Gemeinschaftswährung ohne klare Richtung gezeigt. Die leichte Eintrübung der Stimmung der Einkaufsmanager in der Eurozone am Vormittag habe den Markt nur für kurze Zeit etwas beleben können.


„Der Handel braucht neue Impulse“, sagte Expertin Praefcke. Diese seien aber erst ab der Wochenmitte zu erwarten. Am Mittwoch dürfte das mit Spannung erwartete Ifo-Geschäftsklima für Bewegung an den Devisenmärkten sorgen. Ausserdem verspricht sich die Commerzbank-Expertin weitere Impulse durch die Veröffentlichung der wöchentlichen Daten zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe in den USA am Donnerstag und die zweite Veröffentlichung der Daten zum US-Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal am Freitag.


Referenzkurse
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,81690 (0,81910) britische Pfund, 108,23 (108,54) japanische Yen und 1,3160 (1,3151) Schweizer Franken fest. Der Preis für eine Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1.226,00 (Freitag: 1.223,50) Dollar gefixt. Der Kilobarren Gold kostete 30.820,00 (30.710,00) Euro. (awp/mc/ps/20)

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