Euro steigt nach schwachen Häusermarktdaten über 1,36 Dollar

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,3588 (Dienstag: 1,3580) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete 0,7359 (0,7364) Euro.


Schwache Häusermarktdaten aus den USA belasten Dollar
«Schwache Daten vom US-Häusermarkt haben den US-Dollar im Nachmittagshandel belastet», sagte Stephan Rieke von der BHF-Bank. Der Zahl der offenen Häuserverkäufe in den USA ist im Juli auf den niedrigsten Stand seit sechs Jahren gefallen. Der Indikator gilt als Vorlaufindiktor für den Häusermarkt. Die Abkühlung war ein Auslöser für die derzeitigen Probleme am US-Hypothekenmarkt. Rieke erwartet daher noch kein Ende der Abkühlung am US-Immobilienmarkt.


Warten auf US-Konjunkturbericht
Mit Spannung erwartet werde der am Abend anstehende Konjunkturbericht der US-Notenbank, sagte Rieke. Dieser dürfte Aufschluss über die Konjunkturentwicklung im August und mögliche erste Auswirkungen der jüngsten Turbulenzen geben. Die Ankündigung der EZB dem Geldmarkt der Eurozone am Donnerstag bei Bedarf erneut eine Geldspritze zu geben, habe den Devisenmarkt nicht bewegt, sagte Rieke. Für die weitere Zinspolitik die EZB habe diese Ankündigung keine Auswirkungen. Der Markt erwartet, dass die EZB den Leitzins am Donnerstag unverändert bei 4,00 Prozent belässt.


Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB den Referenzkurs für einen Euro auf 0,6760 (0,6752) britische Pfund , 157,11 (156,84) japanische Yen und auf 1,6462 (1,6466) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 680,25 (678,75) Dollar gefixt. (awp/mc/pg)

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