Eurokurs fällt unter 1,31 US-Dollar

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,3106 (Mittwoch: 1,3231) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7630 (0,7558) Euro. „Die Kursverluste sind eine Reaktion auf positive US-Daten vom Vortag und einen schwachen Einkaufsmanagerindex aus der Eurozone“, sagte Devisenexperte Björn Bender von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Der Dollar habe jedoch zu allen Währungen zulegen können, so dass von einer Dollar-Stärke gesprochen werden könne. Die Kursverluste dürften jedoch nicht überbewertet werden, da sie in einem wenig liquiden und stark technisch getriebenen Handel erfolgt seien, sagte Bender.



Weiteres Sinken erwartet
Der Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor der Eurozone fiel im Dezember schwächer als erwartet aus. Der Index war von 57,6 Punkten im Vormonat auf 57,2 Zähler gefallen. Volkswirte hatten im Schnitt mit 57,8 Punkten gerechnet. Der Einkaufsmanagerindex Dienste dürfte nach Einschätzung der Commerzbank in den kommenden Monaten in der Eurozone und in Deutschland weiter sinken. Es überwiege das Risiko, dass die Unternehmen in Deutschland zu optimistische Erwartungen für das laufende Jahr hegten.


Kurse
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,6739 (0,6747) britische Pfund, 156,11 (157,76) japanische Yen und auf unverändert 1,6132 Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde mit 628,700 (642,600) Dollar gefixt. (awp/mc/th)

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